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Schlern

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Der Schlern

schlern

Der Berg der tausend Berge – so besingen die Kastelruther Spatzen in einem im Jahr 2005 aufgenommenen Lied den Schlern. Der Schlern ist wohl einer der bekanntesten Berge Südtirols und hat dem umliegenden Gebiet um die Seiser Alm – dem Schlerngebiet – seinen Namen gegeben. Das Schlerngebiet ist heute mit seinen Hauptorten Seis, Kastelruth und Völs eines der beliebtesten Urlaubsregionen in Südtirol ist.

Eingerahmt wird der Schlern auf der Seiser, Tierser und Völser Seite von Nadelholzmischwäldern.

Zwar zählt der Schlern mit einer Höhe von 2.564 Metern nicht zu den allerhöchsten Bergen in Südtirol, jedoch ist er aufgrund seiner markanten Form unverwechselbar. Charakteristisch ist der Schlern vor allem wegen seiner steilen, geradezu vertikalen Felsenwand mit der daneben liegenden Santner- und Euringerspitze.

Dass sich der Schlern in seiner bekannten markanten Art und Weise zeigt, ist seinem geologischen Aufbau zu verdanken. Nach ihm wurde der „Schlerndolomit“ benannt. Beim Schlerndolomit handelt es sich um ein Riffgestein, welches aus Korallen und Algen besteht und seinen Ursprung im Tethys-Meer hatte.

Weite Teile der Dolomiten wurden im Juni 2009 von der UNESCO als Weltnaturerbe ausgezeichnet. Der Schlern gehört zu den Dolomiten, welche in die UNESCO-Liste aufgenommen wurde. Dadurch wird verdeutlicht, dass dieser Berg unter einen besonderen Schutz gestellt wurde und als besonderes „Erbe“ der Natur anzusehen ist, welches über Jahrmillionen entstand.

Der Berg auf dem Berg

Der höchste Punkt des Schlerns ist auf dem Monte Pez. Hier steht auch das Gipfelkreuz. Vom Monte Pez kann man sagen, dass dies ein Berg auf dem Berg ist. Hat man die Hochebene des Schlerns beim Schlernhaus einmal erreicht, ist dort oben nochmals eine Erhöhung bzw. ein kleiner Berg zu finden – der Monte Pez.

Auf dem Schlern befindet sich auf einer Höhe von 2.457 Metern das Schlernhaus. Das Schlernhaus bietet mit 120 Schlafplätzen die Möglichkeit, auf dem Schlern zu übernachten und einen Sonnenauf- und Sonnenuntergang in den Dolomiten auf dieser Höhe einmal live mitzuerleben.

Wandert man vom Schlernhaus über den Monte Pez weiter, kann man auf der einen Seite den Jungschlern sehen. Es besteht die Möglichkeit, bis zum Rand des Berges weiterzulaufen, um über die Santnerspitze hinweg bis ins Tal nach Seis und Kastelruth zu sehen.

Auf der gegenüberliegenden Seite des Schlerns hat man einen wunderbaren Blick zu den Vajolettürmen und zum Rosengarten.

Der Schlern ist gleichzeitig der Namensgeber für den Naturpark „Schlern-Rosengarten“. Der „Naturpark Schlern“ wurde bereits im Jahr 1974 gegründet. Im Jahr 2003 kam dann noch der Rosengarten hinzu, sodass der Naturpark seitdem Naturpark „Schlern-Rosengarten“ genannt wird.

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Bildergalerie

  • Die Seiser Alm und das umliegende Schlerngebiet zählen zu den bekanntesten Regionen Südtirols. Nur wer die Seiser Alm einmal live erlebt hat, weiß das herrliche Stück Südtirol zu schätzen.

  • Die Seiser Alm ist mit einer Größe von ungefähr 56 Km² die größte Hochalm Europas. Doch nicht nur die Größe macht die Seiser Alm zu dem was sie ist – die Königin der Hochalmen. Umgeben von den Dolomiten ist sie ein Naturparadies für Groß und Klein.

  • Egal, ob jemand einen Wander-, Kletter- oder Ski- und Sporturlaub oder einfach nur einen Wellnessurlaub machen möchte – die Seiser Alm und das Schlerngebiet bieten für jeden das Passende. Jede Jahreszeit hat auf der Seiser Alm und im Schlerngebiet ihre eigene Faszination.