Grödner Tal

Häufige Fragen und Antworten (FAQs) zum Grödner Tal in Südtirol

Eines der bekanntesten Täler von Südtirol ist das Grödner Tal. Seine weltweite Bekanntheit erlangte das Grödner Tal vom allem durch die Holzschnitzkunst. Insbesondere bei Wintersportlern ist Gröden eine Top-Adresse, wenn es um Skifahren und Snowboarden geht.

Wo genau befindet sich das Grödner Tal?

Das Grödner Tal befindet sich in Südtirol und damit im nördlichen Teil von Italien. Das Grödner Tal ist ein Seitental des Eisacktals und erstreckt sich von Waidbruck bis zum Sellastock. Das Grödner Tal liegt in den westlichen Dolomiten und kann daher auch als Dolomitental bezeichnet werden.

Das im Grödner Tal noch Ladinisch gesprochen wird, gehört dies (zusammen mit dem Gadertal, Buchensteintal, Fassatal und Cortina d´Ampezzo zu) Ladinien. Hierbei ist jedoch anzumerken, dass es sich bei Ladinien um kein offizielles Land handelt.

Welche Länge hat das Grödner Tal?

Das Grödner Tal hat eine Länge von etwa 25 Kilometer.

Auf welcher Höhe liegt das Grödner Tal?

Die drei Hauptgemeinden liegen auf einer Höhe zwischen 1.236 und 1.563 Metern über dem Meeresspiegel (St. Ulrich 1.236 Meter, St. Christina 1.428 Meter und Wolkenstein 1.563 Meter über dem Meeresspiegel).

Welche Orte befinden sich im Grödner Tal?

Die Hauptorte des Grödner Tals sind die Gemeinden St. Ulrich mit der Ortschaft Sàcun (St. Jakob-Innerriedl), St. Christina mit der Ortschaften Plesdinaz und Wolkenstein mit den Ortschaften Plan de Tieja, Larciunëi, La Sëlva, Daunëi, Plan, La Poza, Ruacia und Sëlva.

Daneben gehören noch die zur Gemeinde Lajen gehörenden Fraktionen Tanirz, Tschöfas und St. Peter geographisch zum Grödner Tal.

Auch die zur Marktgemeinde Kastelruth gehörenden (ladinischen) Fraktionen Überwasser, Runggaditsch und Pufels liegen geographisch im Grödner Tal.

Wie lautet die italienische Bezeichnung vom Grödner Tal?

Die italienische Bezeichnung vom Grödner Tal lautet „Val Gardena“.

Wie lautet die ladinische Bezeichnung vom Grödner Tal?

Die ladinische Bezeichnung vom Grödner Tal lautet „Gherdëina“.

Die ladinische Bezeichnung hat in Gröden deshalb eine hohe Bedeutung, da in diesem Tal noch der Großteil der Bevölkerung (etwa 85 Prozent) Ladinisch als Muttersprache hat.

Die Einheimischen sprechen neben Ladinisch jedoch auch Deutsch und Italienisch, sodass es bei den Gästen keine Bedenken bezüglich Verständigungsschwierigkeiten geben muss.

Welcher Fluss fließt durch das Grödner Tal?

Durch das Grödner Tal fließt der Grödner Bach. Der Grödner Bach wird teilweise auch Dirschingbach bezeichnet. Die italienische Bezeichnung des Grödner Bachs lautet „Rio Gardena“, die ladinische Bezeichnung lautet „Derjon“.

Seinen Ursprung hat der Grödner Bach beim Sellajoch. In seinem Verlauf fließen mehrere Quellbäche in den Grödner Bach; zu den wichtigsten Zuflüssen des Grödner Bachs zählen der Cislesbach und der Ruf de Val (kommt aus dem Langental). Der Grödner Bach mündet in den Eisack; zugleich ist der Grödner Bach einer der wichtigsten Zuflüsse des Eisacks.

Wie kommt man vom Grödner Tal auf die Seiser Alm?

Die Seiser Alm erstreckt sich an der Südseite des Grödner Tals. Es gibt mehrere Möglichkeiten, vom Grödner Tal auf die Seiser Alm zu gelangen.

Von Überwasser (bei St. Ulrich) führt die Bergbahn Mont Sëuc auf die Seiser Alm. Dies ist eine Umlaufbahn, deren Bergstation sich am Piz auf der Seiser Alm befindet. S. hierzu auch Umlaufbahn Seiser Alm.

Von Pufels (eine Fraktion der Gemeinde Kastelruth) führt ein Wanderweg auf die Seiser Alm.

Von St. Christina kann man über Monte Pana ebenfalls auf die Seiser Alm gelangen. Für diese Route kann man den Sessellift von St. Christina nutzen, der nach Monte Pana führt. Von Monte Pana führt dann ein Wanderweg bis nach Saltria auf die Seiser Alm.

Welche Sprache wird im Grödner Tal gesprochen?

Mit etwa 85 Prozent haben die Einwohner vom Grödner Tal noch Ladinisch als Muttersprache. In dem Tal können die Einwohner jedoch auch Deutsch und Italienisch sprechen.

Aufgrund der Dreisprachigkeit im Grödner Tal sind meistens auch sämtliche Bezeichnungen, wie zum Beispiel die Ortsschilder, in allen drei Sprachen – Ladinisch, Deutsch, Italienisch – zu lesen.

Wo befindet sich im Grödner Tal ein Touristenbüro bzw. Informationsbüro?

Im Grödner Tal gibt es mehrere Touristenbüros bzw. Informationsbüros.

In St. Ulrich befindet sich das Touristenbüro in Str. Rezia 1, I-39046 St. Ulrich.

In St. Christina befindet sich das Touristenbüro in der Chemunstr. 9, I-39047 St. Christina.

In Wolkenstein befindet sich das Touristenbüro in Str. Mëisules 213, I-39048 Wolkenstein.

Welche Museen gibt es im Grödner Tal?

Im Grödner Tal gibt es mehrere Museen, welche es sich lohnt, bei einem Aufenthalt auch zu besichtigen.

Das „Museum Gherdëina“ bzw. das „Museum Gröden“ befindet sich in St. Ulrich und zeigt eine Sammlung über die Entwicklung der Kultur und die Naturgeschichte des Grödner Tals.

Ein weiteres Museum ist das „Museum Bahntunnel“. Dieses Museum befindet sich in St. Christina und ist in einem Teil des Tunnels beheimatet, welcher in den Jahren 1917 bis 1960 von der Grödner Bahn genutzt wurde.

In Runggaditsch im Grödner Tal befindet sich die Kunstgalerie UNIKA. Hier stellen 40 Bildhauer ihre einmaligen Kunstwerke aus.

Gibt es im Grödner Tal eine Apotheke?

Ja, in allen drei Hauptgemeinden – St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein – gibt es jeweils eine Apotheke.

  • St. Ulrich: Apotheke Sella, Reziaplatz 73 B, Tel.: +39.0471.796125
  • St. Christina: Apotheke St. Elisabeth, Str. Dursan 51, Tel.: +39.0471.792106
  • Wolkenstein: Apotheke Dolomiti Dr. Berdou, Str. Mëisules 246, Tel.: +39.0471.795142

Welcher Berg gilt als der Hausberg von Gröden?

Der Hausberg von Gröden ist der Langkofel. Insbesondere in Wolkenstein dominiert dieser Dolomitengipfel das Panorama des Ortes. Aber auch die Geislergruppe, die Raschötz, die Seceda und die Sellagruppe sind Gipfel bzw. Dolomitengruppen, die das Grödner Tal prägen.

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