Martinsheim Kastelruth

Neues Altersheim in Kastelruth ist eröffnet worden

„Was lange währt, wird endlich gut“ – diesen Spruch kann man voll und ganz für das neu eröffnete Altersheim – das Martinsheim – anwenden. Nach knapp dreieinhalb jähriger Bauzeit wurde das Martinsheim in Betrieb genommen und sämtliche Bewohner wurden in das neue Gebäude umgesiedelt. Die offiziellen Eröffnungsfeierlichkeiten des neuen Martinsheims sind allerdings erst für Frühjahr 2012 geplant.

Schon im Oktober 2007 wurden die Bewohner des alten Altenheims, welches in die Jahre gekommen war, in die Villa Hermes nach Seis umgesiedelt. Mitte Februar 2008 wurde dann begonnen, das alte Gebäude abzubrechen und anschließend – im Juni 2008 – mit dem Bau des neuen Heimes begonnen. Zwar mussten einige Zeitverzögerungen hingenommen werden, beispielsweise eine lange Unterbrechung der Bautätigkeit während des strengen Winters 2008/2009, doch nun konnte das komplexe Gebäude seinen Betrieb aufnehmen. Sämtliche Dienste, die für den Betrieb des Altenheimes notwendig sind, wurden während der Bauphase an andere Örtlichkeiten ausgelagert und konnten nun ebenfalls wieder an ihren ursprünglichen Ort zusammengeführt werden. Beispielsweise wurde die Küche des Heimes in die Mittelschule von Kastelruth und die Verwaltung und Wäscherein provisorisch ins Pflegeheim verlegt.

Doch nicht nur die bisher im alten Pflegeheim untergebrachten Dienste sind nun vorhanden. Es sind auch neue Dienste hinzugekommen.

Einige Zahlen

In dem neuen Martinsheim sind nun 78 Heimplätze vorhanden. Von diesen 78 Plätzen entfallen 53 auf das Seniorenheim und 25 auf das Pflegeheim. Zudem wurden für die Betreuung von Menschen mit Demenz sechs Heimplätze eingerichtet. Zwei Betten sind für die Kurzzeitpflege vorhanden. Die Kurzzeitpflege soll alle ehrenamtlichen Pflegepersonen entlasten, die im häuslichen Bereich einen Pflegebedürftigen pflegen und vorübergehend an der Pflege gehindert sind, beispielsweise durch Urlaub oder Krankheit.

Insgesamt hat das neue Martinsheim 72 Beschäftigte.

In dem Neubau, dessen Kosten mit knapp 14 Millionen Euro veranschlagt wurde, wurde nicht nur das Martinsheim selbst untergebracht, sondern hier wurden auch diverse Nebeneinrichtungen zusammengeführt. So befindet sich hier u. a. der Gesundheits- und Sozialsprengelstützpunkt mit einem Kinderarzt, Ärzten für Allgemeinmedizin und einem ärztlichen Dienst für Touristen.

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