St. Michael Schlerngebiet

Sankt Michael, Kastelruth

Verlässt man Kastelruth über die Hauptstraße in Richtung Grödner Tal, kommt man nach etwa drei Kilometern direkt in den Weiler Sankt Michael. Der Weiler liegt unterhalb des Panider Sattels auf einer Höhe von etwa 1.200 Metern über dem Meeresspiegel und bietet einen hervorragenden Blick auf Kastelruth. Durch die Lage unterhalb des Panider Sattels stellt St. Michael sowohl die räumliche als auch sprachliche Grenze zwischen der Hochfläche von Kastelruth und dem Grödner Tal dar.

Die Nähe zum Grödner Tal brachte es mit sich, dass noch etwa Ende des 16. Jahrhunderts hier Ladinisch – die rätoromanische Sprache – gesprochen wurde, während in den übrigen Orten des Schlerngebietes die Germanisierung schon lange abgeschlossen war.

St. Michael besteht aus einer typischen Streusiedlung. Weit verstreut liegen die nur wenigen Häuser und Höfe in St. Michael mit seinen etwa 340 Einwohnern (Stand 31.12.2019: 345 Einwohner). Eine Kirche und das gegenüber der Kirche liegende Gasthaus bilden den Kern von St. Michael. Ansonsten liegt der Weiler inmitten von saftig grünen Wiesen. Urlaubsgäste, die St. Michael als ihren Urlaubsort gewählt haben, können das Gästebettenangebot jenes Gasthauses gegenüber der Kirche in Anspruch nehmen. Auch aus kulinarischer Sicht ist das Gasthaus, das den Namen des Weilers trägt, sehr zu empfehlen. Der Baumwirt, der direkt an der Hauptstraße liegt, bietet ebenfalls Unterkünfte an und ist aus kulinarischer Sicht ebenfalls zu empfehlen.

Die Geschichte von St. Michael

Obwohl der Weiler St. Michael relativ klein ist, blickt er auf eine lange Geschichte zurück. Schon frühe Aufzeichnungen der Gemeinde Kastelruth, so wie in deren Gemeindebuch zu lesen ist, zeugen von der frühen Besiedlung des Weilers.

Als das Landesgericht noch Kastelruth unterstand, hatten viele Höfe von St. Michael ihren Dienst für dieses Gericht zu vollbringen. Zu diesen Diensten gehörten auch Dienste, die aus heutiger Sicht kaum mehr vorstellbar sind. Der Mesnerbauer musste beispielsweise die Aufgaben des Gerichtsdieners wahrnehmen. Zu diesen Aufgaben gehörte es auch, die Gefangenen bei sich aufzunehmen und, wenn es nötig war, diese zu fesseln und zu züchtigen. Die Ritschbauern stellten den bewaffneten Geleitschutz der Gefangenen auf den Weg zum Malsiner sicher. Der Malsiner hatte letztendlich die Gefangenen durch das Schwert zur richten. Durch diese unangenehmen Aufgaben wurden die Bauern jedoch davon befreit, die alljährlichen Naturalien-Abgaben zu erbringen.

Das Michaeler Kirchlein

Das Kirchlein von St. Michael, das Michaeler Kirchlein, wurde nach dem heiligen Michael benannt. Dieser war der Lieblingspatron der Ottonen. Die Ottonen waren die Liudolfinger, die nach der Kaiserkrönung diesen Namen erhielten. Sie regierten in der Zeit von 919 bis 1024. Daher geht man davon aus, dass das Kirchlein auf diese enorm lange Historie zurückblicken kann.

Das Michaeler Kirchlein ist noch heute relativ gut ausgestattet. Die Malereien, die an der Außenwand aufgedeckt wurden, stammen aus dem 15. Jahrhundert. Die Fresken im Kircheninneren stammen aus dem 18. Jahrhundert. Dass das Michaeler Kirchlein heute gut ausgestattet ist, ist darauf zurückzuführen, dass dieses gerne zur Rast aufgesucht wurde, als man die Toten der „Welschen Malgreien“ auf den Friedhof der Pfarrkirche geleitet hatte.

Der Festplatz im Waldstück von St. Michael

Allen, die den Beginn der großen Karriere der Kastelruther Spatzen „live“ miterlebt haben, dürften die Waldfeste von St. Michael in Erinnerung sein. Hier haben die Kastelruther Spatzen Ende der 1980er bis Anfang der 1990er Jahre jährlich am 15. August gespielt. Im Jahr 1991 wurde am Waldfest von St. Michael für die erste Videoproduktion der Kastelruther Spatzen sogar der Titel „Wenn Berge träumen“ verfilmt.

Das Waldstück in St. Michael ist auch heute noch der Festplatz dieses Weilers, welches optimale Rahmenbedingungen für ein Fest bietet.

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Configuration Overview

Debian's Apache2 default configuration is different from the upstream default configuration, and split into several files optimized for interaction with Debian tools. The configuration system is fully documented in /usr/share/doc/apache2/README.Debian.gz. Refer to this for the full documentation. Documentation for the web server itself can be found by accessing the manual if the apache2-doc package was installed on this server.

The configuration layout for an Apache2 web server installation on Debian systems is as follows:

/etc/apache2/
|-- apache2.conf
|       `--  ports.conf
|-- mods-enabled
|       |-- *.load
|       `-- *.conf
|-- conf-enabled
|       `-- *.conf
|-- sites-enabled
|       `-- *.conf
          
  • apache2.conf is the main configuration file. It puts the pieces together by including all remaining configuration files when starting up the web server.
  • ports.conf is always included from the main configuration file. It is used to determine the listening ports for incoming connections, and this file can be customized anytime.
  • Configuration files in the mods-enabled/, conf-enabled/ and sites-enabled/ directories contain particular configuration snippets which manage modules, global configuration fragments, or virtual host configurations, respectively.
  • They are activated by symlinking available configuration files from their respective *-available/ counterparts. These should be managed by using our helpers a2enmod, a2dismod, a2ensite, a2dissite, and a2enconf, a2disconf . See their respective man pages for detailed information.
  • The binary is called apache2. Due to the use of environment variables, in the default configuration, apache2 needs to be started/stopped with /etc/init.d/apache2 or apache2ctl. Calling /usr/bin/apache2 directly will not work with the default configuration.
Document Roots

By default, Debian does not allow access through the web browser to any file apart of those located in /var/www, public_html directories (when enabled) and /usr/share (for web applications). If your site is using a web document root located elsewhere (such as in /srv) you may need to whitelist your document root directory in /etc/apache2/apache2.conf.

The default Debian document root is /var/www/html. You can make your own virtual hosts under /var/www. This is different to previous releases which provides better security out of the box.

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