Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern

Die Südtiroler Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern

In Südtirol gibt es insgesamt acht Bezirksgemeinschaften. Diese Bezirksgemeinschaften sind Körperschaften des öffentlichen Rechts und wurden – damals als Talgemeinschaften – deshalb errichtet, damit die wirtschaftlichen Interessen der Berggebiete besser vertreten und die in den Berggebieten liegenden Flächen aufgewertet werden. Ebenfalls soll dort der Umweltschutz forciert werden. Die Ziele der Bezirksgemeinschaft sollen umgesetzt werden, indem die Bevölkerung an der ökologischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung gefördert wird.

Eine dieser acht Bezirksgemeinschaften ist die Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern, in der auch die Gemeinden des Südtiroler Schlerngebiets liegen. Dies sind die Gemeinden Kastelruth, Völs am Schlern und Tiers am Rosengarten. Zudem gehören die drei Gemeinden im Grödner Tal, nämlich St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein zu dieser Bezirksgemeinschaft. Weitere Gemeinden sind noch Deutschnofen, Jenesien, Karneid, Mölten, Ritten, Sarntal und Welschnofen. Damit hat die Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern insgesamt 13 Gemeinden mit insgesamt etwa 50.000 Einwohnern. Die Fläche dieser Bezirksgemeinschaft umfasst 1.037 Quadratkilometer.

Auf Italienisch wird die Bezirksgemeinschaft Salten Schlern „Comunità comprensoriale di Salto-Sciliar“, auf Ladinisch „Comunità raion Salten- Sciliër“ bezeichnet.

Benannt wurde die Bezirksgemeinschaft nach dem Salten. Dies ist ein Hochplateau, welches sich zwischen Jenesien und Mölten ausdehnt. Zusätzlich ist noch der Name des Berges „Schlern“ enthalten, welcher zugleich Namensgeber des Schlerngebietes ist und aufgrund seiner markanten und unverwechselbaren Erscheinung weit über die Grenzen der Bezirksgemeinschaft hinaus bekannt ist.

Die Organe der Bezirksgemeinschaften

Als Organe der Südtiroler Bezirksgemeinschaften – und so auch der Bezirksgemeinschaft Salten Schlern – fungieren der Präsident der Bezirksgemeinschaft, der Bezirksrat und der Bezirksausschuss. Darüber hinaus gibt es noch die Rechnungsprüfer.

Die Organe der Bezirksgemeinschaften werden nicht direkt gewählt. Aus diesem Grund spielen sie politisch nur eine eher untergeordnete Rolle.

Neben der Koordination der ökologischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung der Gemeinden, welche zur Bezirksgemeinschaft gehören, hat das Land Südtirol und auch die Gemeinden verschiedene Aufgaben übertragen. Zu diesen Aufgaben gehören unter anderem die Zuständigkeit im Umweltbereich und auch die Sozialdienste.

Die Aufgaben der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern sind die Errichtung von Strukturen zur Führung öffentlicher Dienste, welche die Produktion von Gütern und Tätigkeiten zum Gegenstand haben, auf der Grundlage der geltenden Gesetzgebung. Im Bereich der Sozialdienste, die Maßnahmen zur Förderung, Erhaltung und Wiedererlangung des Wohlbefindens der Bürger verwirklichen, besteht das größte Aufgaben- bzw. Tätigkeitsfeld der Bezirksgemeinschaft. Hier ist die Bezirksgemeinschaft für Altersheime, Einrichtungen für alkoholkranke Menschen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Sozialpsychiatrische Einrichtungen und Sozialsprengel verantwortlich.

Darüber hinaus kann die Bezirksgemeinschaft eine Vereinbarungen mit den Gemeinden, der Landesverwaltung, den Sanitätseinheiten und Wohlfahrtseinrichtungen abschließen, damit Aufgaben und Dienste in koordinierter Weise im Sozial- und Gesundheitsbereich wahrgenommen werden können. Beispielsweise werden mit diesen Aufgabenspektrum Wasserleitungen neu gebaut oder saniert, damit eine Wasserversorgung vor allem im landwirtschaftlichen Bereich mit Trinkwasserqualität gewährleistet ist.

In acht Mitgliedsgemeinden führt die Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern den Restmüllsammeldienst durch, organisiert den Abtransport und die Entsorgung von Schadstoffen und führt den Straßenreinigungsdienst durch. Ebenso ist die Bezirksgemeinschaft für einige Radwegenetze verantwortlich.

Der Sitz der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern ist in der Südtiroler Landeshauptstadt Bozen (Adresse: Kampill-Center, Innsbrucker Straße 29, I-39100 Bozen). Die Stadt Bozen ist allerdings nicht selbst Mitglied der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern, sondern bildet selbst eine eigenständige Bezirksgemeinschaft.

Die weiteren (sieben) Südtiroler Bezirksgemeinschaften sind die Bezirksgemeinschaft Eisacktal, Wipptal, Pustertal, Burggrafenamt, Vinschgau und Überetsch-Unterland und die Landeshauptstadt Bozen.

Die Geschichte der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern

Am 16.07.1973 wurde die Talgemeinschaft Salten-Schlern errichtet. Dies erfolgte mit Beschluss des Landesausschusses (Nr. 2680 i. S. des R. G. vom 21.10.1973). Zu einer Institutionalisierung kam es mit Landesgesetz vom 20.03.1991. Damit wurde festgelegt, dass die Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern die Rechtsnachfolgerin der damaligen Talgemeinschaft Salten-Schlern ist.

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Configuration Overview

Debian's Apache2 default configuration is different from the upstream default configuration, and split into several files optimized for interaction with Debian tools. The configuration system is fully documented in /usr/share/doc/apache2/README.Debian.gz. Refer to this for the full documentation. Documentation for the web server itself can be found by accessing the manual if the apache2-doc package was installed on this server.

The configuration layout for an Apache2 web server installation on Debian systems is as follows:

/etc/apache2/
|-- apache2.conf
|       `--  ports.conf
|-- mods-enabled
|       |-- *.load
|       `-- *.conf
|-- conf-enabled
|       `-- *.conf
|-- sites-enabled
|       `-- *.conf
          
  • apache2.conf is the main configuration file. It puts the pieces together by including all remaining configuration files when starting up the web server.
  • ports.conf is always included from the main configuration file. It is used to determine the listening ports for incoming connections, and this file can be customized anytime.
  • Configuration files in the mods-enabled/, conf-enabled/ and sites-enabled/ directories contain particular configuration snippets which manage modules, global configuration fragments, or virtual host configurations, respectively.
  • They are activated by symlinking available configuration files from their respective *-available/ counterparts. These should be managed by using our helpers a2enmod, a2dismod, a2ensite, a2dissite, and a2enconf, a2disconf . See their respective man pages for detailed information.
  • The binary is called apache2. Due to the use of environment variables, in the default configuration, apache2 needs to be started/stopped with /etc/init.d/apache2 or apache2ctl. Calling /usr/bin/apache2 directly will not work with the default configuration.
Document Roots

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The default Debian document root is /var/www/html. You can make your own virtual hosts under /var/www. This is different to previous releases which provides better security out of the box.

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