Grohmannspitze

Die Grohmannspitze – Punta Grohmann

Der Platt- und Langkofel begrenzt die Seiser Alm auf der östlichen Seite. Ein Teil der Langkofelgruppe, welche zu den bekanntesten Berggruppen der Dolomiten zählt, ist die Grohmannspitze. Diese befindet sich zwischen dem Lang- und Plattkofel und ist am besten zu sehen, wenn man die Kofelgruppe vom Sella in Richtung Seiser Alm betrachtet.

Die Grohmannspitze, die auf Italienisch „Punta Grohmann“ oder auch „Sasso di Levante“ bezeichnet wird, hat eine Höhe von 3.126 Metern. Mit dieser Höhe ist die Grohmannspitze nur geringfügig niedriger als der Langkofel (3.181 Meter), welcher der höchste Gipfel des Kofelmassivs ist.

Der zweithöchste Gipfel des Kofelmassivs – die Grohmannspitze – ist gekennzeichnet durch steile Felswände, Spitzen und Kanten. Betrachtet man das Kofelmassiv von der Seiser Alm aus, ist die Grohmannspitze als nächster nördlicher Gipfel des Plattkofels zu sehen (befindet sich direkt links neben der Spitze des Langkofels).

Die bisherigen Namen der Grohmannspitze

Bis zum Jahr 1875 hieß die Grohmannspitze „Sasso di Levante“ und wurde in diesem Jahr in „Grohmannspitze“ umbenannt. Mit dieser Namensgebung hat man den Mitbegründer des Österreichischen Alpenvereins und bekannten Alpinisten Paul Grohmann geehrt. Paul Grohmann lebte von 1838 bis 1908 und hatte unter anderem auch die weltberühmten Drei Zinnen bestiegen. Er ist von zahlreichen Bergen der Erstbesteiger. Unter anderem gilt Paul Grohmann auch als Erstbesteiger des Langkofels, den er am 13.08.1869 erstmals bestiegen hatte.

Aufgrund der Namensgebung könnte man leicht annehmen, dass die Grohmannspitze Paul Grohmann als Erstbesteiger hatte. Doch der Gipfel wurde erst im Jahr 1880 – also nach der Namensgebung – erstmals durch Michel Innerkofler, im Alleingang über die Westwand bestiegen.

Als Michel Innerkofler die Grohmannspitze bestiegen hatte, befand sich an der Nordseite (Seite, die in Richtung Grödner Tal zeigt) ein Gletscher, der sogenannte Grohmanngletscher. Heute ist aufgrund des Temperaturanstiegs jedoch nichts mehr von den damals vorhandenen Eis- und Schneemassen zu sehen.

An die Grohmannspitze grenzt im Norden die Fünffingerspitze und im Westen der Zahnkofel und der Innerkoflerturm an. Aufgrund der alpinen Beschaffenheit der Grohmannspitze wird diese gerne zu Klettertouren von Bergsteigern aufgesucht. Als idealer Ausgangspunkt, die Grohmannspitze zu erklimmen, bietet sich das Sellajoch an, welches sich zwischen dem Grödnertal und dem Fassatal befindet.

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