Gabels-Mull

Der Gabels-Mull zwischen Jungschlern und Burgstall

Der Gabels-Mull ist vom Namen her ein eher unbekannter Dolomitengipfel in der Region der Seiser Alm mit dem umliegenden Schlerngebiet in Südtirol. Dennoch ist dieser Gipfel, der zum Schlern gehört, ein bedeutender Gipfel, der zum unverwechselbaren Erscheinungsbild dieses bekannten Berges seinen Teil beiträgt.

Wanderer, die den Schlern erklimmen und über den Gipfel des Monte Petz und dem Burgstall bis zur Burgstallkante wandern, können linkerhand (auf der Westseite) den Gabels-Mull bestaunen. Auf dem Monte Petz, dem höchsten Punkt des Schlerns, befindet sich das Gipfelkreuz. Der Burgstall ist der Teil des Schlern, der sich nördlich des Monte Petz erstreckt und mit der Burgstallkante abschließt; die Burgstallkante wiederum ist der Abschluss der Burgstallwand, der nördlichsten Felswand des Schlerns.

Beim Gabels-Mull handelt es sich um einen langgezogenen Dolomitengipfel, dessen oberer Teil begrünt ist. Vom Burgstall aus gesehen gibt der Gabels-Mull ein traumhaftes Panorama ab, welches einen an die Winnetou-Filmen erinnert.

Näheren zum Gabels-Mull

Der Gabels-Mull hat eine Höhe von 2.389 Metern über dem Meeresspiegel und ist damit 175 Meter niedriger als der höchste Punkte des Schlerns.

Beim Gabels-Mull handelt es sich um einen Bergrücken, der sich von Nord nach Süd ausdehnt und parallel zum Burgstall verläuft.

Westlich wird der Gabels-Mull durch die Wolfsschlucht vom Jungschlern getrennt. Östlich trennt die Seiser Klamm den Gabels-Mull vom Schlern (konkret vom Burgstall).

Die Erstbesteiger des Gabels-Mull waren im Jahr 1912 (über die Nordostflanke, II.) die Herren Paul Mayr, Hans Keine, Hermann Kofler und Pius Wachtler.

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