Wanderung Pitzberg

Wanderung zum Pitzberg – eine Panoramawanderung

Die Seiser Alm lädt vor allem in den Frühlings- und Sommermonaten zum Wandern ein. Wenn sich im Frühjahr die grünen Wiesen in einen von Abermillionen Blumen geprägten Teppich verwandeln oder im Sommer, wenn die Sonnenscheindauer am längsten ist, dann bietet die Seiser Alm inmitten der Dolomiten beste Wanderbedingungen. Aber auch der Herbst mit seiner bunten Laubfärbung darf nicht unerwähnt bleiben.

Eine empfehlenswerte Wanderung, die zugleich einen traumhaften Blick über die Seiser Alm bietet, ist die Wanderung über den Pitzberg (Monte Piz), der teilweise auch einfach nur „Pitz“ bezeichnet wird. Vom Pitzberg am nördlichen Rand der Seiser Alm bietet sich ein Blick, bei dem das von Lang- und Plattkofel und Schlern geprägte Panorama eindrucksvoll zur Geltung kommt.

Die Wanderung

Die Wanderung zum Pitzberg kann beim Compatsch, bei dem sich auch die Bergstation der Umlaufbahn Seis – Seiser Alm befindet, begonnen werden. Zunächst führt die Wanderung in Richtung Ritsch Schwaige. Wer möchte, kann dieses Stück auch mit dem Bus fahren, um die Wanderstrecke etwas zu verkürzen; hierfür muss der Bus in Richtung Saltria genommen und an der Haltestelle „Ritsch“ ausgestiegen werden.

Etwa 100 Meter vor der Ritsch Schwaige zweigt linkerhand eine zunächst asphaltierte Strecke ab. Diese führt in nördlicher Richtung, vorbei am Hotel Icaro nach oben, wobei der Weg etwa 300 Meter nach dem Hotel Icaro in einen zunächst etwas steiler ansteigenden Feldweg übergeht, der links abzweigt. Nach einem kurzen Stück hat man den größten Anstieg bewältigt und kann dann in Richtung „Restaurant Mont Sëuc“ bzw. zur Bergstation der Umlaufbahn St. Ulrich – Seiser Alm weitergehen. Auf diesem Wegabschnitt hat man von dieser Anhöhe (etwa 2.000 Meter über dem Meeresspiegel) einen traumhaften Blick auf das Lang- und Plattkofelmassiv.

Wenn man die Bergstation der Umlaufbahn von St. Ulrich erreicht hat, passiert man diese und stößt auf einen Schotterweg, welcher wieder nach unten führt. Dieser Weg führt an der Schgaguler Schwaige vorbei, die mit ihrem kleinen Streichzoo auch zum Rasten einlädt. Von der Schgaguler Schwaige führt der Weg weiter, am Hotel Sonne vorbei in Richtung Sanonhütte. Von der Sanonhütte (auch diese ist eine empfehlenswerte Einkehrmöglichkeit) führt der Weg wieder zurück zur Ritsch Schwaige. Von hier kann entweder der Bus zum Compatsch genommen oder das Wegstück zum Compatsch zu Fuß bewältigt werden.

Für diese Wanderung sollte man sich etwa zwei bis zweieinhalb Stunden Gehzeit einplanen.

Alternative über Hartl Schwaige

Wer eine ausführlichere Wanderung über den Pitzberg unternehmen möchte, der kann beim Hotel Sonne sich linkerhand in Richtung „Saltria“ orientieren. Der Weg führt zunächst über Wiesen und ist mit der Wegmarkierung 9 ausgeschildert. Man erreicht ein kleines Bachtal, das durchquert werden muss und folgt dann – wieder linkerhand – der Wegmarkierung 19 in Richtung St. Ulrich und Hartlalm. Der Wanderweg führt über Wiesen- und Almböden zu einer Forststraße, die über Almlichtungen und Waldstücke führt. Nach einem kurzen Stück zeigt sich wieder das Lang- und Plattkofelmassiv und auch das Sellamassiv in ihrer vollen Pracht. Man wandert auf den Langkofel zu, wandert dann (Ausschilderung „St. Christina“) über ein weites Wiesenplateau zur Hartl Schwaige.

Von der Hartl Schwaige geht es über die Trojeralm – die noch einmal ein fantastischer Aussichtspunkt ist – nach Saltria. Von Saltria kann der Bus zurück zum Compatsch genommen werden. Alternativ kann dann von Saltria aus auch der Weg zu Fuß bewältigt werden, sollte man an diesem Punkt noch nicht genug vom Wandern haben.

Für die Wanderung vom Compatsch über den Pitzberg und die Hartl Schwaige bis nach Saltria sollte man eine Gehzeit von etwa viereinhalb Stunden einplanen.

Empfehlung

Wer einen ganz besonderen Aussichtspunkt erreichen möchte, dem wird empfohlen, noch vor der Bergstation der Umlaufbahn St. Ulrich – Seiser Alm auf dem Pitzberg einen Abstecher zum höchsten Punkt des Col da la Dodesc zu machen. Hierzu nimmt man den noch vor der Bergstation links abzweigenden steinigen Weg, der leider nicht markiert ist. Dieser Weg führt zu einem traumhaften Aussichtspunkt, der mit dem unvergesslichen Panoramablick für die Mühen des Aufstiegs belohnt wird.

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