Völs am Schlern

Völs am Schlern – ein Kurort im Schlerngebiet

Neben Seis am Schlern und Kastelruth ist Völs am Schlern mit der größte, beliebteste und bekannteste Urlaubsort im Schlerngebiet. Völs am Schlern liegt am Fuße der Seiser Alm auf einer Höhe von etwa 880 Metern über dem Meer und wird vom imposanten Schlernmassiv getrennt. So hat man von dem Dorf, das im Jahr 2003 zum Kurort ernannt wurde, einen hervorragenden Blick auf den Schlern und die Santner-Spitze.

Die erste Erwähnung von Völs am Schlern (auf Italienisch: Fiè allo Sciliar) hat man in einem Schriftstück aus dem Jahr 1838 gefunden. Der Ort war jedoch schon viel früher besiedelt. So konnte man durch Ausgrabungen erforschen, dass die Gegend schon zur Mittelsteinzeit – im sogenannten Mesolithikum – besiedelt war. Da bei Ausgrabungen verschiedene Gegenstände, wie beispielsweise Münzen, Getreidemühlen usw. aus der Römerzeit und weiteren Epochen gefunden wurden, kann man heute davon ausgehen, dass die Gegend von Völs ständig besiedelt war.

Die Entwicklung zum Kurort

Schon in einem Handbuch für Reisende aus dem Jahr 1838, das das Land Tirol anpries, wurde das Dorf am Fuße des Schlerns positiv herausgestellt. Noch heute kann man in dem Handbuch, das im neuen „Touriseum“ im Schloss Trauttmansdorff bei Meran ausgestellt ist, nachlesen, dass es vor allem die Bozner waren, die es zur Sommerfrische - also zum Erholungsurlaub in den Sommermonaten - nach Völs mit seinem heilkräftigen Wasser und den schon damals bekannten Heubädern zog. Schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts hatte man in dem Gebiet rund um Völs erkannt, dass das Heu eine besondere Heilwirkung erzeugt, die das körperliche und seelische Wohlbefinden steigert.

Entdeckt wurde das Heubad von den Bauern, die nach einer schweren Ernte auf den Bergalmen in einem Heustock ihr Nachtlager nahmen. Nach dieser Nacht im Heu war am Morgen die Müdigkeit von der schweren Arbeit am Vortag wie weggeblasen.

Das heutige Heubad dauert ca. eine halbe Stunde. Dabei liegt man in einer mit frisch gemähtem Heu gefüllten Wanne. Der Heilungseffekt wird durch den Gärungsprozess der Gräser erzeugt. Während des Heubades wird eine beträchtliche Wärme entwickelt. Mit dem Heubad sollen vor allem rheumatisch bedingte Schmerzzustände, Stresssymptome, Muskelschmerzen und Ermüdungserscheinungen – natürlich unter strenger ärztlicher Aufsicht – geheilt werden können.

Sicher wussten die Einheimischen und die Bewohner der näheren Umgebung die Heilwirkung des Heues zu schätzen und zu nutzen. Richtig populär wurde das Heubad allerdings erst Ende des 19. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit hatten die Völser ihre Scheunen entsprechend umgebaut und die Möglichkeiten für ein Heubad geschaffen. Im Dorfzentrum war es damals der „Kreuzwirt“, in der Folgezeit der „Wenzerwirt“, die das Heubad professionell anboten. So blieb es nicht aus, dass sich das Heuliegen mit seiner Heilwirkung schnell herumgesprochen hat und auch in der weiteren Umgebung immer mehr Gäste anlockte.

Die Heubad-Geschichte begann offiziell im Jahr 1903

Der offizielle Beginn der Heubad-Geschichte von Völs erfolgte allerdings im Jahr 1903. In diesem Jahr hatte der Merl-Bauer und Gemeindevorsteher Anton Kompatscher eine für die damalige Zeit schon sehr fortschrittliche und moderne Heubadstation eröffnet. Ein im selben Jahr gegründeter Verschönerungsverein hatte sich zum Ziel gesetzt, den Aufenthalt für die Gäste so angenehm wie möglich werden zu lassen. So wurden beispielsweise Wege angelegt, die Anpflanzungen intensiviert und Bänke in und um Völs aufgestellt.

Der Erfolg des heutigen Kurortes Völs am Schlern kann heute eindrucksvoll in Zahlen genannt werden. Kamen noch Ende der 1950er Jahre ca. 230 Gäste nach Völs, die von insgesamt zwölf gewerblichen Betrieben beherbergt wurden, waren es im Jahr 1960 schon 12.200 Übernachtungen und im Jahr 1970  73.000 Übernachtungen. Im Jahr 1980 wurden 172.200 Übernachtungen gezählt.

Aufgrund des Erfolges von Völs am Schlern mit seinen bekannten Heubädern konnte der Ort im Schlerngebiet im Jahr 2003 sein 100-jähriges Tourismusjubiläum feiern und nennt sich seit diesem Jahr auch offiziell Kurort. „Völs am Schlern, der Kurort am Naturpark“, wie es offiziell um neue Kurgäste wirbt, wird auch noch in Zukunft ein beliebter Kur- und Wellnessort sein, der Gäste aus nah und fern herzlich willkommen heißt.

Das Kulinarische in Völs

Nicht nur als Ort mit den heilenden Heubädern verwöhnt Völs am Schlern seine Gäste. Mit dem Beginn des Tourismus hatte man in dem beliebten Urlaubs- und Kurort zeitig erkannt, dass die Gäste das Kulinarische zu schätzen wissen.

Hatte man sich schon damals nach einem Heubad auf den Weg gemacht, um in den Gasthäusern von Völs bei Knödeln und anderen kulinarischen Spezialitäten seinen Appetit zu stillen. Der bekannte Rotwein, der aus Südtirol stammt, wurde bei manch Kegelabenden reichlich getrunken.

Noch heute können die Gäste und Urlauber die Südtiroler Küche mit vielen kulinarischen Highlights erleben und genießen.

Der „Schwarze Tag“ von Völs

Auch Völs am Schlern hat – wie Kastelruth – einen „Schwarzen Tag“ in seiner Geschichte. Der 05. März 1857 hat sich negativ in die Annalen des Ortes eingetragen. An diesem Tag wurde der Ort von einem verheerenden Feuer aufgesucht. Der große Dorfbrand zerstörte am 05.03.1857 zwölf Häuser.

Völs am Schlern und seine Umgebung

Völs hat sich – obwohl der Ort große Erfolge im Tourismus verzeichnet – seine Ursprünglichkeit als Bergdorf bestens bewahrt. So hat der Ort noch heute das Flair eines mittelalterlichen Bergdorfes, welches einst von der Landwirtschaft geprägt war bzw. heute größtenteils noch ist.

Die nahe gelegene Seiser Alm ist für die Völser Urlaubsgäste das Ausflugsziel Nummer eins. Aber auch die nähere Umgebung von Völs hat den Gästen auch einiges zu bieten. So kann man einen Ausflug zum Völser Weiher oder, wer etwas Historisches besichtigen möchte, zum Schloss Prösels – welches Leonhard der Ältere erbauen ließ – unternehmen.

Übrigens: Früher kamen die Urlaubsgäste vor allem im Juli und August eines Jahres in die Sommerfrische von Völs. Heute bietet der Ort ganzjährig viele Highlights, z. B. Spezialwochen oder kulturelle Events und lädt damit seine Gäste aus nah und fern ein.

Zahlen und Daten

Die Gemeinde Völs am Schlern hat insgesamt 3.579 Einwohner (Stand: 31.12.2018). Von diesen knapp 3.600 Einwohnern haben 94,92 Prozent Deutsch als Muttersprache. 4,46 Prozent haben Italienisch und ein geringer Anteil von 0,62 Prozent Ladinisch – die dritte Landessprache, die in Südtirol gesprochen wird – als Muttersprache.

Zur Gemeinde Völs am Schlern gehören insgesamt die folgenden 14 Fraktionen: Obervöls, Untervöls, St. Konstantin, St. Anton, Prösels, St. Kathrein, Prösler Ried, Blumau, Ums, Peterbühl, Völser Ried, Oberaicha und Unteraicha.

Das Gemeindegebiet hat eine Fläche von insgesamt 4.438 Hektar und erstreckt sich von einer Höhe von 315 Metern über dem Meeresspiegel (Blumau) bis hinauf auf eine Höhe von 2.536 Meter über dem Meeresspiegel. Der höchste Punkt des Gemeindegebiets liegt am Pez, am höchsten Punkt des Schlerns.

Völs am Schlern im Südtiroler Schlerngebiet hat seit dem Jahr 1964 eine Partnerschaft mit Friedberg in Bayern.

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Apache2 Debian Default Page: It works
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Configuration Overview

Debian's Apache2 default configuration is different from the upstream default configuration, and split into several files optimized for interaction with Debian tools. The configuration system is fully documented in /usr/share/doc/apache2/README.Debian.gz. Refer to this for the full documentation. Documentation for the web server itself can be found by accessing the manual if the apache2-doc package was installed on this server.

The configuration layout for an Apache2 web server installation on Debian systems is as follows:

/etc/apache2/
|-- apache2.conf
|       `--  ports.conf
|-- mods-enabled
|       |-- *.load
|       `-- *.conf
|-- conf-enabled
|       `-- *.conf
|-- sites-enabled
|       `-- *.conf
          
  • apache2.conf is the main configuration file. It puts the pieces together by including all remaining configuration files when starting up the web server.
  • ports.conf is always included from the main configuration file. It is used to determine the listening ports for incoming connections, and this file can be customized anytime.
  • Configuration files in the mods-enabled/, conf-enabled/ and sites-enabled/ directories contain particular configuration snippets which manage modules, global configuration fragments, or virtual host configurations, respectively.
  • They are activated by symlinking available configuration files from their respective *-available/ counterparts. These should be managed by using our helpers a2enmod, a2dismod, a2ensite, a2dissite, and a2enconf, a2disconf . See their respective man pages for detailed information.
  • The binary is called apache2. Due to the use of environment variables, in the default configuration, apache2 needs to be started/stopped with /etc/init.d/apache2 or apache2ctl. Calling /usr/bin/apache2 directly will not work with the default configuration.
Document Roots

By default, Debian does not allow access through the web browser to any file apart of those located in /var/www, public_html directories (when enabled) and /usr/share (for web applications). If your site is using a web document root located elsewhere (such as in /srv) you may need to whitelist your document root directory in /etc/apache2/apache2.conf.

The default Debian document root is /var/www/html. You can make your own virtual hosts under /var/www. This is different to previous releases which provides better security out of the box.

Reporting Problems

Please use the reportbug tool to report bugs in the Apache2 package with Debian. However, check existing bug reports before reporting a new bug.

Please report bugs specific to modules (such as PHP and others) to respective packages, not to the web server itself.