Puflatsch

Der Puflatsch auf der Seiser Alm

Der Puflatsch ist ein Teil der Seiser Alm und erstreckt sich bis auf eine Höhe von 2.176 Metern über dem Meeresspiegel. Der Puflatsch – oder auch Puflatschalm genannt – zählt zu den schönsten Aussichtspunkten der Seiser Alm, welche wiederum mit einer Größe von etwa 56 Quadratkilometern die größte Hochalm Europas ist. Verlässt man die Bergstation der Seiser Almbahn, die das mittlerweile wichtigste Personentransportmittel auf die Seiser Alm ist, erstreckt sich linkerhand der Puflatsch.

Wandert man auf den Puflatsch, bieten sich hervorragende Aussichten auf die umliegenden Berge der Seiser Alm, aber auch auf die weiter entfernten Berge. So kann man vom Puflatsch aus im Süden den Schlern, die Santner- und Euringerspitze und die Rosszähne betrachten. Im Norden zeigen sich die Sarntaler Alpen, im Osten der Sellastock und die Marmolada. Im Westen kann man den Blick bei guter Fernsicht bis zum Ortler, dem höchsten Berg Südtirols, schweifen lassen. Bei einer Umwanderung des Puflatsch haben die Wanderer zudem einen herrlichen Blick auf die Orte des Schlerngebietes bzw. dessen näherer Umgebung, vor allem auf den Hauptort Kastelruth. Aber auch die Hexenbänke, um die es zahlreiche Sagen gibt, das Goller-Kreuz, das Filln-Kreuz mit seiner einmaligen Aussicht auf das Grödner Tal und die Engelsrast sind wichtige Punkte am Puflatsch, die besondere Beachtung finden sollten.

Die Umwanderung

Um den Puflatsch zu umwandern, empfiehlt sich eine Fahrt mit der Seiser Almbahn direkt auf den Compatsch (Bergstation der Seiser Almbahn). Von hier führt ein bequemer, anfänglich etwas steil ansteigender Weg an der östlichen Seite des Puflatsch hinauf bis zum Goller-Kreuz. Bereits auf diesem Weg bietet die Puflatsch-Hütte und die Arnika-Hütte eine Einkehrmöglichkeit. Auf diesem Wegabschnitt bieten sich zudem exzellente Blicke auf Kastelruth. Vom Goller-Kreuz geht es weiter in Richtung Hexenbänke.

Die Hexenbänke befinden sich an der Westseite des Puflatsch. Dabei handelt es sich um zwei große Gesteinsbrocken aus Porphyr. Heute wird angenommen, dass sich bei den Hexenbänken einst eine Kultstätte zu Ehren eines Sonnengottes befunden hat. Aufgrund der eigenartigen Erscheinungsform der Gesteinsbrocken, die tatsächlich wie versteinerte Sitze aussehen, sind zahlreiche Sagen entstanden. Diese Porphyr-Gebilde haben den Namen „Hexenbänke“ erhalten.

Von den Hexenbänken sollte man direkt bis zum Filln-Kreuz weiterlaufen. Von hier aus kann man bestens auf das Grödner Tal, vor allem aber auf den Ort St. Ulrich und auf die Kastelruther Fraktion Pufels blicken. Das Filln-Kreuz wird von vielen aufgrund der hervorragenden Aussicht gerne genutzt, um hier eine kurze Rast einzulegen. Die Sellagruppe, Piz Duleda und Sass Rigais und der Peitlerkofel können vom Filln-Kreuz ebenso bestaunt werden.

Engelsrast

Vom Filln-Kreuz kann man wieder hinab in Richtung Berggasthof Puflatsch wandern. Direkt beim Berggasthof Puflatsch befindet sich die Bergstation der im Jahr 2009 erneuerten Seilbahn Puflatsch, die übrigens auch genutzt werden kann, sofern man den Aufstieg vom Compatsch umgehen möchte. Ebenfalls in der Nähe des Berggasthofes Puflatsch befindet sich die Engelsrast. Auch dies ist eine Aussichtsplattform, die hervorragende Blicke auf die umliegenden Berge bietet. Die Engelsrast, auch als „Engelswarte“ bekannt, wurde von einem Südtiroler Künstler geschaffen. In einer quadratischen Plattform befindet sich ein begehbares Rondell, in dem sich eine rundum laufende Stahlplatte befindet, mittels derer die Konturen aller von hier zu sehenden Berge nachgestellt werden. Die Namen aller von der Engelsrast aus sichtbaren Berge sind inklusive der Höhenmeter in die Stahlplatte eingraviert. Und wer sich die Mühe macht, die Anzahl der Berge mit mindestens 3.000 Metern Höhe zu zählen, wird feststellen, dass von der Engelsrast aus 53 Dreitausender bewundert werden können. Direkt an der Aussichtsplattform thront auf einer Stange ein Engel. Doch nicht nur für den Engel ist die Engelsrast auf der Aussichtskanzel der Seiser Alm – wie der Puflatsch durchaus bezeichnet werden kann – ein fast himmlischer Ort.

Für die Umwanderung des Puflatsch sollte man sich auf jeden Fall mindestens drei Stunden Zeit nehmen. Zwar ist die gesamte Gehzeit mit etwa drei Stunden veranschlagt, aufgrund der herrlichen Aussichten, die von den einzelnen Aussichtspunkten genossen werden können und der Einkehrmöglichkeiten (Arnika-Hütte, Puflatsch-Hütte, Berggasthof Puflatsch) kann man jedoch einen ganzen Tag ohne Weiteres auf dem Puflatsch verbringen.

Flora und Fauna

Die Umwanderung des Puflatsch kann auch als eine botanische Wanderung bezeichnet werden, da hier eine reichhaltige Flora vorzufinden ist. Wer besonderes Interesse an den Blumen der Seiser Alm hat, findet auf dem Puflatsch eine große Vielfalt vor. So wachsen und gedeihen hier der Frühlings-Enzian, die Prachtnelke, das Schwarze Kohlröschen in unterschiedlichen Farbvariationen, der Türkenbund und der (Mücken-)Händelbund.

Hinsichtlich der Fauna sind der Bergfink, der Tannenhöher und eine große Anzahl an Schmetterlingen auf dem Puflatsch zu bewundern.

Bildergalerie

Weitere Artikel zum Thema:

Wer ist online

Aktuell sind 433 Gäste und keine Mitglieder online

Empfehlungen

Apache2 Debian Default Page: It works
It works!

This is the default welcome page used to test the correct operation of the Apache2 server after installation on Debian systems. If you can read this page, it means that the Apache HTTP server installed at this site is working properly. You should replace this file (located at /var/www/html/index.html) before continuing to operate your HTTP server.

If you are a normal user of this web site and don't know what this page is about, this probably means that the site is currently unavailable due to maintenance. If the problem persists, please contact the site's administrator.

Configuration Overview

Debian's Apache2 default configuration is different from the upstream default configuration, and split into several files optimized for interaction with Debian tools. The configuration system is fully documented in /usr/share/doc/apache2/README.Debian.gz. Refer to this for the full documentation. Documentation for the web server itself can be found by accessing the manual if the apache2-doc package was installed on this server.

The configuration layout for an Apache2 web server installation on Debian systems is as follows:

/etc/apache2/
|-- apache2.conf
|       `--  ports.conf
|-- mods-enabled
|       |-- *.load
|       `-- *.conf
|-- conf-enabled
|       `-- *.conf
|-- sites-enabled
|       `-- *.conf
          
  • apache2.conf is the main configuration file. It puts the pieces together by including all remaining configuration files when starting up the web server.
  • ports.conf is always included from the main configuration file. It is used to determine the listening ports for incoming connections, and this file can be customized anytime.
  • Configuration files in the mods-enabled/, conf-enabled/ and sites-enabled/ directories contain particular configuration snippets which manage modules, global configuration fragments, or virtual host configurations, respectively.
  • They are activated by symlinking available configuration files from their respective *-available/ counterparts. These should be managed by using our helpers a2enmod, a2dismod, a2ensite, a2dissite, and a2enconf, a2disconf . See their respective man pages for detailed information.
  • The binary is called apache2. Due to the use of environment variables, in the default configuration, apache2 needs to be started/stopped with /etc/init.d/apache2 or apache2ctl. Calling /usr/bin/apache2 directly will not work with the default configuration.
Document Roots

By default, Debian does not allow access through the web browser to any file apart of those located in /var/www, public_html directories (when enabled) and /usr/share (for web applications). If your site is using a web document root located elsewhere (such as in /srv) you may need to whitelist your document root directory in /etc/apache2/apache2.conf.

The default Debian document root is /var/www/html. You can make your own virtual hosts under /var/www. This is different to previous releases which provides better security out of the box.

Reporting Problems

Please use the reportbug tool to report bugs in the Apache2 package with Debian. However, check existing bug reports before reporting a new bug.

Please report bugs specific to modules (such as PHP and others) to respective packages, not to the web server itself.